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Brandschutz, Notfälle, Erneuerbare Energien; Es gibt Handlungsbedarf

Am 14.09.2022 tagte der Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Südlohn. Er befasste sich mit einem umfangreichen Themenkatalog. Unter anderem wurde der Entwurf eines Brandschutzbedarfplans für die Gemeinde Südlohn vorgestellt. Katrin Esser von der Kommunalagentur NRW stellte den freiwilligen Feuerwehren Südlohn und Oeding gute Zeugnisse aus. Allerdings gibt es beim "Standort Südlohn" Handlungsbedarf. Die SPD-Fraktion wird sich in Kürze bei einem Ortstermin in Südlohn aktuell über notwendige Maßnahmen informieren.

Ein weiteres Thema im Ausschuss war die Errichtung von Notfallinformationspunkten für die Bevölkerung im Falle eines großflächigen Stromausfalls (siehe: Schneechaos 2005, Folgen des Ukrainekrieges). Weiterhin wurde über die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und dem Kreis Borken zur Erarbeitung und Umsetzung eines kreisweiten Wald- und Vegetationsbrandkonzeptes beraten.

Große Einigkeit herrschte bei allen Fraktionen des Ausschusses über die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und die mögliche Beteiligung der Bürgerschaft.

 

Die Verwaltung legte dazu einen Beschlussentwurf vor, dass bei der Beurteilung aller Projekte zur Erzeugung von erneuerbaren Energien mindestens eine 20% Beteiligung der "Gemeinde Südlohn" zu fordern ist. Die Ausschussmitglieder ersetzten den Begriff "Gemeinde Südlohn" durch das Wort "Allgemeinheit. Grund: Die Bürger sollen direkt bei geeigneten Projekten partizipieren können, nicht nur über eine Beteiligung der Gemeinde Südlohn.