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Gemeinsam handeln – Unbürokratisch, aber überlegt   

Die Corona Krise zwingt alle Menschen zur Umstellung ihrer gewohnten Lebensweise. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, auch wenn wir physisch auf Distanz gehen.

 

Viele Menschen stellen das Gemeinsame in den Vordergrund um die Krise zu bewältigen. Die Politik sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Alle Parteien und Gruppierungen in der Gemeinde Südlohn sollten zusammen mit der Verwaltung überlegen, mit welchen Massnahmen die Verantwortlichen in Not geratende Menschen oder Betriebe kurzfristig helfen und unterstützen können.

 

Die unterschiedlichen Fraktionen oder Einzelpersonen sollten die bis zu ihren Grenzen belastete Gemeindeverwaltung jetzt nicht mit Anträgen überhäufen, sondern gemeinsam auf kurzem Dienstweg entscheiden, was notwendig und angemessen ist und was nicht. Rat und Ausschüsse können jetzt ohnehin nicht tagen. Dringliche Entscheidungen, die mit politischer Zustimmung getroffen werden müssen, erfolgen im Rahmen von Dringlichkeitsentscheidungen nach § 60 der Gemeindeordnung NRW. Alle Fraktionen und Ratsmitglieder sind eingebunden. Es sollte jetzt schnell, unbürokratisch, aber sinnvoll gehandelt werden. Profilierungsversuche auf Kosten konkurrierender Parteien sollten unterbleiben.