Kritisch

Kritisch ist ein Newsblog, der über kommunalpolitische Themen aus Südlohn sowie überregionale Themen in acht Kategorien informiert, berichtet und sie kommentiert. 

 

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Viel Freude beim Lesen, Stöbern und Mitdiskutieren wünscht

der SPD-Ortsverein Südlohn-Oeding. 

Kommunalpolitik

Kommunalpolitik ist langweilig? Nicht mit uns! Die Kritisch hält euch auf dem Laufenden über das politische Geschehen in Südlohn. 

Brandaktuell

Wir berichten darüber, was die Presse nicht veröffentlicht oder was zusätzlich interessiert. 

 

Bürgernah

Zwischen Blogeinträgen findet ihr auch Kommentare und Einschätzungen zu aktuellen Ereignissen. Wir freuen uns über gemeinsame Diskussionen. 



NEUER ARTIKEL ONLINE

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Volle Unterstützung für Werner Stödtke – Eindeutiges Votum der SPD

"Werner Stödtke ist eindeutig der beste Kandidat", lautete der Kommentar des SPD-Vorsitzenden Dr. Joachim Musholt auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding am 18.5.2020 im "Haus Wilmers". Dem stimmten alle Mitglieder zu und sagten dem anwesenden Bürgermeisterkandidaten einhellig ihre volle Unterstützung zu. Nach Gemeindedirektor Karl Frechen hätte die Gemeinde Südlohn erstmals nach über 30 Jahren wieder ein parteiloses Gemeindeoberhaupt, was der politischen Kultur vor Ort sicherlich gut täte, so Musholt.

 

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Kürzlich hinzugefügte Artikel

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History 1979 – Aktivitäten für freie Jugendarbeit in Südlohn unerwünscht

Die unabhängige "Initiativgruppe Südlohner Jugendliche (IGSJ) wuchs an Mitgliedern und verstärkte ihre Angebote. Mit Kursen, Spielaktionen, Flohmärkten, Lagerfeuern, Anti-Atomprotestaktionen, Musikveranstaltungern, Theater- und Schlittschuhfahrtangeboten versuchte sie Kinder und Jugendliche zu begeistern. Diese Aktivitäten stiessen bei den politischen und kirchlichen Entscheidungsträgern auf wenig Gegenliebe. Die "offene" Jugenarbeit der IGSJ passte nicht in ihr konservatives Weltbild. Sie versuchten die Massnahmen der Jugendlichen zu boykottieren. Diese wehrten sich und veröffentlichten 1979 eine Broschüre und Leserbriefe in den Ruhrnachrichten, in denen sie der Bevölkerung

die Schwierigkeiten beschrieben, die ihnen von Politik und Kirche bereitet wurden.

 

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History 1979: Mehrzweckhalle, Kommunikationszentrum oder Bürgerhaus

 

In den Ruhrnachrichten vom 16.3.1979 stand zu lesen, dass der Rat der Gemeinde Südlohn eine Mehrzweckhalle in Oeding zu bauen plane.Die meisten Politiker hatten jedoch keine Vorstellung um was es ging und was sie wirklich wollten (Ähnlichkeiten mit aktuellen Geschehnissen sind rein zufällig). Zitat Helmut Emmerich, Ex-Vorsitzender der CDU damals: "Es sei nun an der Zeit in Oeding ein Kommunikationszentrum zu schaffen, wie es in Südlohn bereits existiert."

 

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History 1979 – Ortskernsanierung in Südlohn?

Ortskernsanierung in Südlohn? Diese Frage beschäftigte Verwaltung und Politik 1979. Die neue Zeit und das neue Verkehrsmittel Auto brachten es mit sich. Der Drang nach mehr Parkraum für des Deutschen liebstes Kind beherrschte die Gedanken der Entscheidungsträger.

 

"Kritisch 9" warnte: "Davon, dass Südlohn bald wirklich ein einziger Parkplatz sein wird, scheinen wir wohl nicht mehr weit entfernt zu sein (...) Pläne für die nächste Zeit liegen bereits seit mehreren Monaten vor (...)."

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History 1979: "Südlohner Heimatblatt"

"Kritisch 9" berichtete 1979 über das Schicksal der Juden in der Gemeinde Südlohn, deren Abtransport von der Ortsgruppe Südlohn der NSDAP mit organisiert wurde.

 

Der zuständige Ortsgruppenleiter war Rieffenberg, der sich auch für die Herausgabe des sogenannten "Südlohner Heimatblattes verantwortlich zeichnete. Dieses erschien ab 1941 und sollte den Soldaten mit allerlei "Dönkes und Geschehnissen" aus der Heimat zur Aufmunterung an der Front dienen. "Kritisch 9" veröffentliche Auszüge aus der 1. Ausgabe:

 

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History 1979 – Die jüdischen Familien in Südlohn

Die Ausgabe "Kritisch 9" beschäftigte sich 1979 auf mehreren Seiten mit dem Leben und dem Schicksal der jüdischen Familien in Südlohn.

 

Bis zur Ausstrahlung der vierteiligen Fernsehserie "Holocaust", eine Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland, die in den dritten Programmen aller ARD-Fernsehanstalten zwischen dem 22. und 26. Januar 1979 ausgestrahlt wurde, war über das Schicksal der Juden in der Bundesrepublik Deutschland, wie auch in Südlohn, kaum gesprochen worden. Vergangenheitsbewältigung fand nicht statt, eine Erinnererungskultur gab es nicht. Das Thema war tabu. In der Schule lernte man, dass es im katholischen Münsterland gar nicht so schlimm gewesen sei.

 

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"Wenn wir so weitermachen,  sterben wir als Spezies aus"

Der italienische Neurobiologe Stefano Mancuso sieht die Coronakrise als freundlichen Hinweis, einen Wink mit dem Zaunpfahl, den wir ernst nehmen sollten. So stand es in der Samstagsausgabe der Münsterlandzeitung vom 18. April 2020.

 

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History 1978 – Jugendarbeit ungenügend

Die Initiativgruppe Südlohner Jugendliche (IGJS) hatte sich u.a. auch deshalb gegründet, weil die "offene" Jugendarbeit in den kirchlichen Jugendheimen in Südlohn und Oeding ungenügend war. Ein Leserbrief von drei IGSJ-Mitgliedern in den Ruhrnachrichten vom 27.10.1978 gibt Auskunft über die Organisationsmängel und Zustände im damaligen Südlohner Jugendheim: 

 

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History: Ostern 1978 – Die Affäre Westhoff

Am Karsamstag 1978 geschah etwas skandalöses. Zwei Brüder (die Gebrüder Westhoff der gleichnamigen Gärtnerei aus Oeding) lockten einen jungen Südlohner aus der Kirche, der dort mit seiner Freundin die Osterfeierlichkeiten beging. Sie hätten ihn vor dem Gotteshaus fast zusammengeschlagen, hätte nicht ein aufmerksamer Südlohner Bürger seine nahe gelegene Haustür geöffnet, durch die der Bedrängte entfliehen konnte. Was war geschehen? Kritisch 8 berichtete ausführlich über die Affäre.

 

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History 1978: IGSJ (Initiativgruppe Südlohner Jugendliche) startet Volksfest

1977 gründete sich die IGSJ (Initiativgruppe Südlohner Jugendliche). Die IGSJ war ein Zusammenschluss von christlichen, sozialpolitisch-engagierten Jugendlichen und Jungsozialisten, die die Angebote der ausschliesslich kirchlich getragenen Jugendarbeit in Südlohn und Oeding als nicht ausreichend ansahen und diese durch "offene", selbstorganisierte Veranstaltungen erweitern und ergänzen wollte. Die Gruppe, die zuerst im Gasthaus "Demes" (beim dicken Paul) tagte und später eine benachbarte Räumlichkeit anmietete, wuchs schnell heran.

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History 1977 – Rüge für Musholt

 

"In der Krise beweist sich der Charakter." (Helmut Schmidt 1918-2015). Dieses Zitat zeigt gerade in der aktuellen Situation seine Gültigkeit. Helmut Schmidt war ein herausragender Politiker. Viele Bundesbürger*innen schätzen ihn, wie auch der Vorsitzende der Südlohner SPD, Dr. Joachim Musholt, der alle seine Bücher gelesen hat. Und dennoch wäre Musholt 1977, als Vorstandsmitglied und Pressesprecher des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding, wegen seiner Kritik am damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt beinahe aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ausgeschlossen worden.

 

 

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GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

 

der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Südlohn, SPD Südlohn und FDP Südlohn

 

Südlohn, 24.03.2020

 

Unterstützung der unabhängigen und parteilosen Kandidatur von Werner Stödtke für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Südlohn

 

Bereits Ende des Jahres 2019 hatten die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) sowie die SPD und FDP jeweils für sich entschieden, keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13.09.2020 aufzustellen.

 

Mit Bekanntgabe der Entscheidung des amtierenden Bürgermeisters Christian Vedder, nicht mehr anzutreten, war klar, dass es einen neuen Verwaltungschef geben wird.

 

Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern machen sich die Mitglieder von UWG, SPD und FDP Gedanken, wie es jetzt in den politischen Gremien und im Rathaus weitergehen soll und wie die anstehenden Projekte und Herausforderungen (ganz aktuell: Auswirkungen der Corona-Krise, Neubau und Sanierung der beiden Grundschulen, Bauernhofkindergarten, bezahlbarer Wohnraum, Ausweisung von Bau- und Gewerbeflächen sowie Klimawandel sind nur einige davon.....) voran gebracht werden können.

 

 

Komplette PM hier. 

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Südlohn braucht eine Gestaltungssatzung

"Die Architektur passt nicht zum Dorf", lautete die Schlagzeile der Münsterlandzeitung am Freitag, den 20.3.2020. Was war geschehen?

 

Zu Beginn des Jahres stellten die Verantwortlichen für das Bauvorhaben auf dem Gelände "Terhedebrügge" ihr Projekt vor. Das Signal des Bürgermeisters damals: Der Rat muss nicht eingebunden werden. Er gab den Investoren damit "grünes Licht". Diese nutzten die Aussage von Christian Vedder als "Freifahrtsschein", liessen die Bäume auf dem Gelände "versehentlich" fällen und legten eine Planung vor, deren Architektur nicht zum Dorfbild passt.

 

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Gemeinsam handeln – Unbürokratisch, aber überlegt   

Die Corona Krise zwingt alle Menschen zur Umstellung ihrer gewohnten Lebensweise. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, auch wenn wir physisch auf Distanz gehen.

 

Viele Menschen stellen das Gemeinsame in den Vordergrund um die Krise zu bewältigen. Die Politik sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Alle Parteien und Gruppierungen in der Gemeinde Südlohn sollten zusammen mit der Verwaltung überlegen, mit welchen Massnahmen die Verantwortlichen in Not geratende Menschen oder Betriebe kurzfristig helfen und unterstützen können.

 

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Südlohns Wasserversorgung ist gefährdet

 

"Trinkwasserbrunnen im Wasserwerk bald leer", "Trendkurve läuft gegen 0", lauteten die Meldungen des SVS-Versorgungsbetriebe (Stadtlohn, Vreden, Südlohn) GmbH im Spätsommer 2019.

 

Panikmache? Keinesfalls! Die Situation ist ernst. Die heissen Sommer und der Mangel an Grundwasserneubildung zeigen Wirkung. Der steigende Wasserverbrauch führt zu einer Überbewirtschaftung der Wasservorräte. Eigentlich sollte sich innerhalb des Einzugsgebietes des Wasserwerkes im langjährigen Mittel soviel Grundwasser neu bilden, wie entnommen wird. Dies ist aber nicht der Fall. Geringere Niederschläge, höhere Verdunstung und Nutzungsänderungen (z.B. Umwandlungen von Acker in Wohn- und Gewerbegebiete) führen zur Verringerung der Grundwasserneubildung.

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ÜBERREGIONALES · 08. März 2020

Südlohner Interessen sollten im Kreistag vertreten sein

Am 13. September 2020 ist auch Kreistagswahl. Bisher hat Barbara Seidensticker-Beining (SPD) die Südlohner Interessen im Kreistag Borken vertreten. Das soll auch so bleiben.

 

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Wohin geht die Reise in Südlohn? Die Bürger*innen werden es entscheiden!  

Am 20.1.2020 werden die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding ihr Programm für die Kommunalwahl im September 2020 diskutieren und verabschieden. In einem 10-Punkte umfassenden Papier skizzieren die Sozialdemokraten ihre Vorstellungen darüber, was der Gemeinde Südlohn gut tut und was sich in den nächsten Jahren ändern, bzw. positiv entwickeln muss.

 

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Neujahrstreffen der SPD: Mitglieder diskutieren Wahlprogramm

Zu seinem traditionellen Neujahrstreffen lädt der SPD Ortsverein Südlohn-Oeding seine Mitglieder und alle interessierten Bürger und Bürgerinnen für Montag, den 20.1.2020, 19.30 Uhr, ins Burghotel Pass in Oeding ein.

 

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1977 – Mindeststrafe für Musholt  

Es ging heiss her auf der Schul- und Kulturausschusssitzung am 17. März 1977. Wir berichteten (Schnüffelpraxis in Südlohn; Anekdoten aus einer turbulenten Sitzung).

 

Auf dieser besagten Sitzung bemägelte der sachkundige Bürger Musholt (SPD), neben den bereits dargelegten Sachverhalten, die mangelnde "Objektivität" des Ausschussvorsitzenden Rektor Liesner (CDU). Dieser habe sich mit einem Brief an alle Eltern seiner Hauptschüler gewandt und sich über die "Schlagzeilen" beschwert, die die SPD in der örtlichen Presse produziere (es ging um die Angabe falscher Schülerzahlen im Ausschuss durch Liesner). Der Rektor bestritt einen solchen Brief geschrieben ...

 

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Rat beschliesst Wohnraumkonzept – SPD-Antrag nach langen Debatten angenommen: Ende gut, alles gut?!

 

Wohnraum wird knapp, die Mieten steigen. Die SPD-Fraktion stellte daher am 15.4.2018 einen Antrag an den Rat: Die Verwaltung möge ein Wohnraumkonzept für die Gemeinde Südlohn erstellen. Es soll zur Steuerung und Planung von bedarfsgerechtem Wohnraum dienen, da die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum immer grösser wird – insbesondere für älter werdende Menschen, Singels und junge Familien mit geringem Einkommen. Neben der Ausweisung neuer Bauflächen soll in diesem Konzept dargestellt werden, welche Nachverdichtungen von Wohnraum im Bestand möglich und Alltbestände zu sichern sind sowie neue Ideen entwickelt werden können, z.B. "Jung kauft Alt".

 

Auf der Sitzung am 20.6.2018 beschloss der Rat den Antrag der SPD an den Bau,- Planungs- und Umweltausschuss zur Beratung zu überweisen. Auf dessen Sitzung am 26.9.2018 erläuterte die Verwaltung den SPD-Antrag und schlug vor, das Anliegen der SPD-Fraktion im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Handlungskonzeptes (ISEK) zu verwirklichen und erläuterte dazu Ziele und Massnahmen:

 

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Klare Kante! Die Bürger ernst nehmen!

 

Die SPD in Südlohn zeigt klare Kante! 2018 drückte sie aufs Tempo bei den Schulneubauten in Südlohn und Oeding und zwang die Verwaltung zu klaren Aussagen. Mit dem Schulneubau in Oeding soll 2020 begonnen werden. Die Kosten für den Neubau in Südlohn werden nicht explodieren.

 

Oft treffen Politiker und Verwaltung Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg. Das darf nicht sein. Die Menschen müssen ernst genommen werden. "Verwaltung gegen Bürger, Bürger gegen Verwaltung, Bürgermeister gegen Rat, Rat gegen Bürgermeister", kritisierte die SPD im Frühjahr 2018, forderte "die Gesprächskultur in der Gemeinde zu verbessern" und ging mit gutem Beispiel voran. Sie führte Gespräche mit Landwirten, Gewerbetreibenden und Einwohnern sowie den Heimatvereinen beider Ortsteile. Bei diesen Gedankenaustauschen wurde klar: Die Bürger wollen ernst genommen und gefragt werden. Die Verwaltung ist für die Bürger da, nicht umgekehrt.

 

In der Folge drohte die SPD Christian Vedder mehrfach mit Konsequenzen, sollte er Anträge der SPD, wie wiederholt geschehen, nicht auf die Tagesordnung des Rates setzen. Im Juni 2018 ging es um die Beschlussfassung zur Erarbeitung eines Wohnraumkonzeptes für Südlohn und Oeding. Die SPD hatte dazu einen Antrag gestellt, denn bezahlbarer Wohnraum in der Gemeinde wird zukünftig knapp. Es dauerte bis zum Dezember 2019, bis der Rat dazu klare Entscheidungen traf.

 

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SOZIALES   ·   23. Dezember 2019 

Bürger sind Fachleute

"Frischer Wind" mit "alten Schlachtrössern" kommentierte die Münsterlandzeitung am 4. Februar 2017 die Rückkehr von Joachim Musholt und Siegfried Reckers in die Südlohner Kommunalpolitik – nach jahrelanger Abstinenz. Der frisch gebackene Ortsvereinsvorsitzende Musholt forderte einen Neustart für den SPD Ortsverein Südlohn-Oeding nach Querelen – und der ist gelungen. Mitglieder und Fraktion zogen fortan an einem Strang, Neumitglieder konnten gewonnen werden; frisches Blut. Teamarbeit ist angesagt.

 

"Die Menschen verstehen und zuhören, was sie zu sagen haben", "Kontakte zu allen Bevölkerungsgruppen herstellen", "Ziele definieren, wofür die SPD in Südlohn und Oeding steht" und "Öffentlichkeit herstellen", sind die Leitlinien des neuen Teams. Ortsverein und Fraktion arbeiten für die Interessen der Bürger, nicht der Partei, ist die Devise. Und die Akteure legten gleich los und setzten Akzente.

 

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WIRTSCHAFT   ·   18. Dezember 2019 

 

Knappes Bauland in Südlohn und Oeding?!

 

Lange Zeit ging es nicht voran mit dem Wohnungsbau in Oeding. Ein Grundbesitzer stellte seine Privatinteressen über das Gemeinwohl. Doch endlich, auf Druck des Rates und der Öffentlichkeit, einigte sich der "Streithahn" Josef Schleif (grünes Ratsmitglied) mit der Gemeinde (Bürgermeister Christian Vedder), sodass das Baugebiet Burloerstr. West bebaut werden konnte. 2018 verlautbarte der Bürgermeister frohgemut auf einer Fraktionssitzung der SPD, die Gemeinde Südlohn habe nunmehr in Oeding und in Südlohn mit der Erweiterung des Scharperlohs genügend Baugrundstücke für die nächsten 20 Jahre.

 

 

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UMWELT   ·   15. Dezember 2019 

Klima-und Umweltschutzkonzept für die Gemeinde Südlohn

 

Die SPD-Fraktion stellte auf der Ratssitzung am 13.11.2019 einen Antrag zur Erarbeitung eines Klima-und Umweltschutzkonzeptes für die Gemeinde Südlohn. Dieses Konzept soll alle gemeindlichen Bereiche, wie z.B. Bau und Wohngebiete, Gewerbe- und Industrieflächen, Landschafts- und Landwirtschaftsbereiche, Energie und Verkehr, Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge, usw. umfassen. Das Konzept soll mindestens folgende Punkte enthalten:

 

 

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History 1977 – Es "barzelt" wieder

 

"Kritisch Nr. 5 veröffentlichte 1977 eine weiter Anekdote aus dem politischen Gemeindeleben Südlohns:

 

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1977 History – Augen wie eine Blindschleiche  

 

In ihrer 5. Ausgabe veröffentlichte  "Kritisch" 5 unter der Überschrift: "Augen wie eine Blindschleiche", eine weitere Anekdote aus dem Gemeindeleben in Südlohn:

 

"CDU-Ratsmitglied Emmerich auf einer Bürgerversammlung zur Wasserversorgung auf die besorgte Frage eines Bürgers, was denn zu tun sei, wenn der Wasserspiegel durch das neue Wasserwerk sinken würde: 'Darüber werde ich mit Argus-Augen wachen.' Zwischenzeitlich ist der Wasserspiegel um mehrere Meter gesunken."

 

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History 1977 – Anekdoten aus einer turbulenten Sitzung

 

Es ging "heiss" her auf der Kultur- und Schulausschusssitzung am 17. März 1977 (siehe Artikel: Schnüffelpaxis in Südlohn).

 

Hier drei Anekdoten aus der gleichen Sitzung!

 


History 1977 – Schnüffelpraxis 

 

Es ging schon "heiss" her auf der Schul- und Kulturausschusssitzung am 17. März 1977. Ausschussmitglied Joachim Musholt wurde vorgeworfen, er habe einen Teil der Niederschrift der vorausgegangenen Sitzung in der hiesiegen Presse veröffentlicht. In Wirklichkeit hatte er wiedergegeben, was ein CDU-Ausschussmitglied im Beisein von vier Zeugen in einer Südlohner Gastwirtschaft geäussert hatte.

 

In der damaligen Zeit war es üblich und gesetzlich erlaubt, Lehramtsanwärter vor Einstellung durch Befragung auf ihre Eignung hin zu überprüfen. Oft wollte man damit die Religionzugehörigkeit klären. In münsterländischen Regionen wurden bevorzugt katholische Lehrer*innen eingestellt. Das Gesetz wurde später abgeändert.

 

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Was geschieht mit der ehemaligen Hauptschule in Südlohn?

 

Was geschieht mit der ehemaligen Roncalli-Hauptschule in Südlohn? Diese Frage stellte sich auf der Ratssitzung am 13.11.2019. Vor zweieinhalb Jahren mietete der Kreis Borken das Gebäude für fünf Jahre von der Gemeinde Südlohn an. Zur Hälfte der Laufzeit des Mietvertrages wollte die Politik über die Zukunft des Gebäudes noch einmal nachdenken.

Die Verwaltung möchte das Gebäude verkaufen. Die CDU spricht sich dagegen aus. "Es gibt noch kein Gesamtkonzept", erklärte ihr Vertreter im Rat. Die CDU legte jedoch selbst kein Konzept für die zukünftige Nutzung des Gebäudes vor, worüber die Ratsmitglieder hätten diskutieren können. Würde der Rat dem Verkauf der Schule zustimmen, würde er damit das "Tafelsilber" der Gemeinde verkaufen, behauptet die CDU. Aber ist die ehemalige Hauptschule wirklich ein so wertvolles Gebäude?

 

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Bücherschränke in Südlohn und Oeding – eine unendliche Geschichte

 

Seit zwei Jahren Überlegungen, Vorschläge, Diskussionen ohne Ende. Wann werden in Südlohn und Oeding endlich Bücherschränke aufgestellt?

 

Der Kultur- und Sportausschuss beriet mehrmals über das Thema, der Rat befürwortete den SPD Antrag zur Aufstellung von Bücherschränken in beiden Ortsteilen. Standorte wurden auch benannt. Allein über Ausführung und Material gab es bisher keine Einigkeit.

 

 

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Bezirksschülervertretung möchte mitreden im Südlohner Schulausschuss 

 

Die Bezirksschülervertretung des Kreises Borken vertritt alle Schüler und Schülerinnen ihres Einzugsgebietes. Aus diesem Grund beantragte sie bei der Gemeinde Südlohn einen Sitz im Schulausschuss mit beratender Stimme, also mit Rederecht, nicht aber mit Stimmrecht.

In der Verwaltungsvorlage der Schul-, Sport- und Sozialausschussitzung vom 9.10.2019 heisst es: "Ähnlich wie beim Kultur- und Sportausschuss – hier: Vertreter*innen des Gemeindesportverbandes – könnte erwogen werden, Vertreter*innen der Bezirksschülervertretung als Experten zu bestimmten schulischen Themen zu hören. Dies dann sehr eingeschränkt auf den Wirkungskreis der beiden Grundschulen." Andere Schulformen existieren auf dem Gemeindegebiet nicht.

 

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1977 History – gleiches Recht für alle  

"Der SPD wird die Benutzung des Jugendheimes (Kleiner Saal) verwehrt. während der CDU des öfteren das Jugendheim (kleiner Saal) als Veranstaltungsort zur Verfügung stand", monierte die SPD 1977 in der Ausgabe "Kritisch" Nr. 5. "Wir fordern daher gleiches Recht für alle", schrieb der SPD Ortsverein Südlohn-Oeding (Joachim Musholt) in einem Brief an den für die Vergabe des Raumes verantwortlichen Pfarrer Walter Winkelhues.

 

"Während der CDU z.B. ein CDU-Frühschoppen im kleinen Saal erlaubt wurde, wurde der SPD verweigert dort einen Film zur 'Geschichte der SPD' zu zeigen.", führte der Ortsverein in seinem Schreiben an Winkelhues weiter aus. "Natürlich gilt das gleiche Recht für alle. Ich werde alle Beteiligten bitten darauf zu achten (…). Ich werde Deinen Hinweis prüfen.", lautete die Antwort des Pfarrers.

 

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Bezahlbaren Wohnraum schaffen 

Die Mieten steigen

 

Bürgermeister Christian Vedder erklärte den SPD-Verantwortlichen in Südlohn 2017, die Gemeinde habe für die nächsten 20 Jahre genügend Baugrundstücke. Auch der Wohnungsmarkt sei entspannt. Bezahlbare Wohnungen genügend vorhanden.

 

Das sah die SPD anders und forderte dringend ein Wohnraumkonzept für die Gemeinde und stellte einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat. Der Rat stimmte ihm zu.

In der Novembersitzung 2019 nun will Vedder endlich über die SPD Forderung und einen weiteren Antrag der CDU zu diesem Thema beraten lassen. Das wird auch Zeit. Baugrundstücke und bezahlbare Wohnungen werden knapp. Neue Ideen sind gefragt.

 

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Bauernhofkindergarten ein voller Erfolg

 

Nicht immer ist die Gemeinde Südlohn der Entwicklung voraus. Bei der Kindergartenplanung hinkte sie meist den Erfordernissen hinterher. oft wurde zu spät, zu teuer und einfallslos gebaut. Immer wieder forderte die SPD für Südlohn und Oeding neue Konzepte und Trägermodelle und brachte die Idee eines Bauernhofkindergartens ins Spiel. Ein privater Investor garantierte eine kostengünstige Bauweise, ein neuer Träger ein innovatives pädagogisches Konzept. Kreis und Kommune schafften die planungsrechtlichen Voraussetzungen, damit in Südlohn ein Modellkindergarten in Ortsrandnähe entsteht, der zukünftige Bedarfe abdeckt und dem Willen vieler Eltern entspricht.

 

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Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des SPD-Ortsvereins – Müntefering gratuliert!

 

Der SPD Ortsverein Südlohn-Oeding besteht seit 50 Jahren und hatte zum Jubiläum eingeladen. 

Hier geht's zum Veranstaltungsbericht. 

Wir schaffen das!?

Zu wenig Geld für geduldete Flüchtlinge

 

"Wir schaffen das!" So lautete der Spruch von Kanzlerin Merkel auf der Höhe der Flüchtlingskrise. Doch noch lange ist nicht alles geschafft.

 

Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum, adäquater Kinderbetreuung, funktionierenden Schulen und guter Schulausstattung, Lehrern, Jugendbetreuern. Die Aufzählung liesse sich fortsetzen. Und die meisten Lasten sind von den Kommunen zu tragen. Bund und Land ziehen sich aus der Verantwortung. Beispiel: geduldete Flüchtlinge, die als Asylbewerber abgelehnt wurden. Hier greift weder das Asylbewerberleistungsgesetz, noch die Sozialgesetzgebung.

 

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SPD-Ortsverein dankt und gedenkt Erhard Eppler

 

In den vergangenen Tagen starb Erhard Eppler mit 92 Jahren. Er war ein grosser Vordenker der Sozialdemokratie.

Der SPD-Ortsverein Südlohn-Oeding wird ihn vermissen. Wie kein anderer hat Eppler versucht Politik und Moral zu verbinden.

 

Eppler war jahrelang Entwicklungshilfeminister. Zuerst im Kabinett Kiesinger, später unter Bundeskanzler Willy Brandt und nach dessen Rücktritt unter Helmut Schmidt. Nach Haushaltskürzungen im Etat seines Ministeriums trat er von seinem Amt zurück.

 

Er war seiner Zeit voraus.

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SPD Ortsverein Südlohn-Oeding: Kleiner philosophischer Beitrag zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung

 

Zitat: "Wir wissen, dass der weisse Mann unsere Art nicht versteht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter (...). Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurück lassen als eine Wüste. Unsere Art ist anders als die Eure (...). Denn das wissen wir. Alles ist miteinander verbunden. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer ihr dieser Erde antut, das tut ihr Euch selbst an."

 

(Stammeshäuptling, Seattle, 19. Jh.)

1976/77 – Krankenhaus soll Altenpflegeheim werden


Der SPD-Ortsverein Südlohn-Oeding setzte sich bei der SPD-geführten Landesregierung NRW für den Erhalt des Südlohner Krankenhauses ein. In einem Schreiben vom 7.4.1976 an den SPD-Ortsverein legte das Ministerium für Gesundheit und Soziales NRW seine Gründe dar, warum das Krankenhaus keinen Bestand haben sollte und schlug die Umwandlung in ein Altenkrankenheim vor. In diesem Schreiben wurde kritisiert, dass ohne Einwilligung des Ministeriums das "Südlohner Krankenhaus auf 86 Betten vergrössert wurde". An der prinzipiellen Haltung des Ministeriums änderte sich jedoch nichts. Zitat: "Wir bleiben nach wie vor bei dem Vorschlag, das derzeitige Krankenhaus in ein Altenkrankenheim umzuwandeln. Eure Region ist mit Altenkrankenheimplätzen stark unterversorgt und so bietet sich daher an, das Südlohner Krankenhaus diesem Zweck zuzuführen. Der Regierungspräsident Münster (CDU) hat bereits im vergangenen Jahr die Eignung der vorhandenen Räumlichkeiten für diesen Zweck festgestellt".

In einem zweiten Schreiben vom 10.5.1976, welches der SPD-Ortsverein Südlohn-Oeding über den SPD-Landtagsabgeordneten Rademaker erhielt, führte das Ministerium weiter aus: "Aufgrund einer Besprechung vom 28.3.1974 in Südlohn ist die Auslauffrist für das dortige Krankenhaus bis zum 31.12.1977 verlängert worden. In dieser Besprechung wurde der Träger (Katholische Kirche) gebeten, Vorstellungen über die Umwandlung des Krankenhauses in ein Altenkrankenheim zu entwickeln und mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe zu verhandeln. Das ist bis zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht geschehen.". Weiter hiess es: "Unser Haus würde es sehr begrüssen, wenn der Träger sich zu dieser zweiten Möglichkeit (Umwandlung) entschliessen würde, zumal er sich bereits in einem Widerspruchsverfahren im Jahre 1974 zu einer Umstellung bereit erklärt hat".

 

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1976 – Lehrermangel an Südlohns Hauptschule? 
Dichtung und Wahrheit

 

1976 polemisierte die örtliche CDU im grossen Stil gegen die örtliche SPD wegen des grossen Lehrermangels an Südlohns Hauptschule, wofür die Orts-SPD gar nicht verantwortlich war. Die Lehrereinstellungen wurden durch den Regierungspräsidenten auf Veranlassung der Landesregierung NRW vorgenommen. Lehrer waren und sind Landesbedienstete.

 

Südlohns SPD recherchierte beim Kulturministerium NRW und Regierungspräsidenten Münster und stellte fest, dass die Behauptungen der CDU zweifelhaft waren. Tatsächlich hatte der Lehrermangel 1975 15 % betragen. CDU und Gemeindeverwaltung sprachen jedoch von 22,2 %.

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1976 – Schul- und Kulturausschuss tagt nicht mehr


 

In den Jahren 1969 bis 1974 tagte der Rat der Gemeinde Südlohn insgesamt 81 Mal, die Ausschüsse in dieser Periode 45 Mal. Die geringste Bedeutung hatte der Schul- und Kulturausschuss. Er traf im gesamten Zeitraum lediglich drei Mal zusammen.

 

Das änderte sich 1975. Nach Gründung des neues Rates kam der Ausschuss kurz hintereinander drei Mal zusammen. Das war auf die Initiativen und Anträge der SPD zurückzuführen. Über die Aktivitäten und Diskussionen erfuhr die Öffentlichkeit in den Ruhrnachrichten durch Artikel und Leserbriefe sowie durch das SPD-Presseorgan "Kritisch". Das missfiel dem CDU-Ausschussvorsitzenden Rektor Liesner.

 

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CDU "Inform" contra SPD "Kritisch" – 1976 ging es heiss her in Südlohn  

 

In Südlohn tobte der Bundestagswahlkampf. Die örtliche CDU brachte ein Informationsblatt mit dem Namen "CDU-Inform" heraus und reagierte damit auf die SPD-Zeitung "Kritisch".

In der "Inform" griff die CDU die Südlohner SPD frontal an. In einem Beitrag zur Bundestagswahl disqualifizierte die Ortsunion die Sozialgesetzgebung der SPD-geführten Bundesregierung. Hier einige Auszüge aus einem Leserbrief der Ausgabe "Kritisch" Nr. 4, zum Erscheinen der "CDU-Inform":

"Glückwunsch der CDU, der es gelungen ist, ein Heft herauszubringen, in das der Bürger informiert werden soll. Sie reagiert damit auf die Zeitung "Kritisch" des SPD-Ortsvereins, mit der wir dokumentieren, was wir unter Information der Bevölkerung und mehr Demokratie in unserer Gemeinde meinen (...). Die Südlohner wissen, wer sich für ihre Interessen einsetzt, wenn es um Wasserbeschaffungsverband, Sprachlabor oder Kinderspielplätze geht. Das sind nämlich die angeblich 'amtsmüden' SPD-Ratsmitglieder Theo Hecker und Jupp Schlottbohm und die als 'linksdrallig' beschimpften 'Juso-Musholt, Jung-Hecker & Co.'. Brüsten tun sich damit, wie bei den Kinderspielplätzen, die um Posten und Ansehen buhlenden Ratsherren der CDU, wie Liesner und Emmerich. Aber sei's drum. Hauptsache ist, dass endlich für unsere Kinder etwas getan wird. Ihr wahres Gesicht zeigt die CDU aber mit ihrem 'Märchen zur Freien Marktwirtschaft' aus der 'Business Week'.

 

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Staatssekretär Hermann Buschfort – Anwalt der "kleinen" Leute

 

Von 1974-1982 war der SPD-Politiker Hermann Buschfort aus Bocholt Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Schwerpunkte seiner politischen Arbeit waren die Schaffung des Konkursausfallgesetzes, die Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge und die Ausgestaltung des Behindertenrechtes sowie der betrieblichen Mitbestimmung. Er gilt als Vater des Betriebsverfassungsgesetzes. Zudem entsprang die Schaffung der Künstlersozialkasse (KSK) seiner Idee.

Die Verbesserung der Lebesverhältnisse der "kleinen Leute" war Hermann Buschforts Hauptanliegen.

Als der SPD Ortsverein Südlohn-Oeding nach der Kommunalwahl 1975 immer mehr Resonanz erfuhr, wandten sich viele ratsuchende Bürger an die Exponenten der örtlichen SPD mit der Bitte, ihre Anliegen "ihrem" Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär vortragen zu können.

 

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Wahlkampf 1975 – Pupp hes, wen kin Gatt hes

 

Im Kommunal-und Landtagswahlkampf NRW trat in Südlohn eine Wählergemeinschaft auf, die sich UWG (früher FWG) nannte. Sie behauptete unabhängig zu sein, empfahl ihren Wählern auf Kommunalebene UWG, auf Landesebene aber CDU zu wählen.

Im Kommunalwahlkampf spielten die "Unabhängigen" die beiden Ortsteile der Gemeinde gegeneinander aus. Sie wollten damit den "Himmelsstürmern" (Bezeichnung der UWG für die CDU) Einhalt gebieten. Mit Wahlkampfaussagen wie: "Wer CDU wählt, wählt den Ortsteil Südlohn" und "Wer CDU wählt, wählt Emmerich" versuchte die UWG in Oeding Profit zu schlagen. Im Ortsteil Südlohn benutzte sie die Parolen nicht. Hier wollte sie keine Wähler verschrecken.

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Anekdote aus dem Jahre 1975

Strassenumbenennung

 

1975 formulierte die SPD Südlohn-Oeding in einem Antrag für den Gemeinderat Südlohn, die Schultenallee in Oeding in Schultenstrasse umzubenennen. Durch Kanalisationsarbeiten und Verbreiterungsmassnahmen sollten alle Bäume an der Schultenallee verschwinden.

Anekdote aus dem Jahre 1975 –

Sexuelle Revolution im Südlohner Schul- und Kulturausschuss

 

Auf einer Sitzung im Schul-und Kulturausschuss im Jahre 1975 wurde heftig über die Anschaffung einer Sprachlehranlage für die Hauptschule Südlohn diskutiert. 

 

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"Kritisch" – Käse- und Revolverblatt

 

Die Herausgabe des SPD-Presseorgans "Kristisch" erregte die Gemüter der poltisch revalisierenden Parteien in Südlohn. Sie bezeichneten es als Käse- und Revolverblatt.

In Kritisch 2 schreiben die Autoren:' "Das provokatorische 'Käse-und Revolverblatt' des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding mit Namen 'Kritisch,' indem der rote 'David' mit allen Mitteln gegen den schwarzen 'Goliath' aufmuckt, liegt in der zweiten Ausgabe vor Ihnen. Der politische Gegner kennt viele Wege, um die bisher erzielten Erfolge (der "Kritisch") herunterzuspielen, oder sie sogar als Misserfolg darzustellen. 

 

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